Selbstreflexion – Feedback an sich selbst

    Selbstreflexion und Selbstwahrnehmung

    Bei der Selbstreflexion nehmen wir eine Position ein, in der wir uns selbst von außen betrachten, doch dabei reflektieren wir auch unser Inneres. Es handelt sich so zusagen um die Selbstwahrnehmung mit Berücksichtigung auf die eigenen Empfindungen, den Kontext und die Reaktionen der Beteiligten.

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    Eine gesunde Eigenwahrnehmung ist nicht unbedingt das verkehrteste. Doch manchmal kann es auch helfen sich etwas zu überhöhen.

    Denn nicht nur das Umfeld ist wichtig für eine gute Eigenreflexion, sondern auch die eigenen Emotionen. Schließlich geben sie uns Hinweise auf die eigenen Bedürfnisse, die es letztendlich zu reflektieren gilt. Zum Beispiel ist Ärger der Hinweis auf verletzte Werte oder ein Zielhindernis.

    Beim Resilienz-Training geht es darum, sich selbst im Innen und Außen zu reflektieren, um Bedürfnisse zu erkennen und so einen Schritt in Richtung Wohlbefinden zu gelangen.

    Hilfestellung zur Selbstreflexion

    Um eine gute Selbstreflexion zu fördern und damit auch Resilienz zu trainieren können Sie sich drei Fragen stellen:

    1. Wie habe ich es geschafft, dass es gut wurde?
    2. Wie habe ich es geschafft, dass es nicht funktionierte?
    3. Was kann ich in einer ähnlichen Situation verändern/ verbessern?

    Achten Sie beim Beantworten der Fragen auf einen wertschätzenden Umgang mit sich selbst. Bei diesem Feedback an sich selbst handelt es sich nicht um Kritik an sich. Diese Übung dient dazu sich bewusst zu machen, wie gehandelt wurde, was Konsequenzen waren und wo Verbesserungsbedarf liegt.

    Die Fragen sind bewusst aktiv gestellt, weil Sie selbst der handelnde Part in der Situation sind. Selbstreflexion ist die Fähigkeit, selbst eine konstruktive Perspektive auf das eigene Handeln zu werfen, damit Sie flexibler mit kommenden schwierigen Situationen umgehen können.