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    Resilienz und Design Thinking

    Es gibt viele Methoden, um Probleme zu lösen. Wie Sie vielleicht aus eigener Erfahrung wissen, gibt es in Beruf und Alltag immer wieder Probleme, die gelöst werden wollen. Mal sind sie größer, mal kleiner. Probleme lassen sich dann besonders gut lösen, wenn wir sie mittels möglichst hoher Kreativität lösen können. Leider ist Stress ein Verhinderer von Kreativität. Andererseits stellt uns Stress genau die Ressourcen zur Verfügung, die wir benötigen, um eine Situation aufzulösen. Kreativität ist nicht hilfreich, wenn unser Gehirn eine Gefahrensituation auflösen muss.

    Eines dieser Tools für das Lösen von Problemen und Aufgaben, die viel Kreativität benötigen, ist Design Thinking. Beim Design Thinking wird es möglich durch praktisches Tüfteln, Lösungen für Probleme in der Produktentwicklung herbeizuführen. Hierfür benötigen wir ein möglichst hohes Maß an Kreativität.

    Eine kleine Übersicht über den Prozess

    Design Thinking – Empathie & Verstehen

    An erster Stelle steht überhaupt erst einmal das Verstehen mit einem möglichst hohen Maß an Empathie. Welches Problem liegt eigentlich vor? Aus der Resilienz kennen wir beispielsweise die Selbstreflexion als wirksames Instrument, um das Thema besser zu verstehen. Vollkommen gleich, ob ich über ein Produkt, einen Kunden oder an mir selbst lernen möchte. Verständnis für die Situation sollte immer zuerst gewonnen werden.

    Design Thinking – Standpunkt definieren

    Nach der Erfassung sollten wir die Erkenntnisse zusammenfassen und untersuchen. Hieraus entwickeln wir für uns einen Standpunkt und eine Sichtweise auf das Problem. Es handelt sich um einen reinen Erkenntnisgewinn. Diesen müssen wir nicht weiter bewerten. Dennoch können wir dies tun. Auch, wenn wir Resilienz in unser Leben lassen wollen, sollten wir immer einen guten Standpunkt definieren. Wo stehen wir jetzt? Wo wollen wir hier?

    Design Thinking – Ideen finden

    Diese Phase dient der Findung von möglichst vielen Lösungen. Es geht darum, die eigene Wahrnehmung möglichst zu defokussieren. Dies ermöglicht die Freisetzung von viel Kreativität. Diese Lösungen sollten wir dann gewichten, um uns auf die für uns beste Lösung fokussieren zu können.

    Design Thinking – Prototyp entwickeln

    Aus dem Fokus versuchen wir nun einen Prototypten zu bauen. Er soll der Lösung möglichst nahe kommen. Dennoch liegt er in seiner möglichst minmalen Version vor. Gerade so, dass wir ihn testen können. Womit also können Sie ein Problem lösen und das in möglichst schlanker Form?

    Design Thinking – Testen

    Haben wir den Protoytp entwickelt, können wir ihn schließlich testen und schauen, ob dieser dabei hilft, das Problem auch zu lösen.