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    Coping – Die Bewältigung von Lebenskrisen und ihre Überwindung

    Coping als Teil eines resilienten Büroalltags.

    Als Coping wird die Art des Umgangs mit Lebensereignissen und -krisen bezeichnet. Das Wort “to cope” kommt aus dem Englischen und bedeutet bewältigen. Somit ist es eng mit dem Thema Resilienz verknüpft.

    Im Coping treffen wir auf drei verschiedene Ansätze:

    1. Problemorientiert
    2. Vermeidend
    3. Emotionsbezogen

    Problemorientiertes Coping

    Immer dann wenn wir auf ein Problem stoßen oder mit einer Krise konfrontiert werden, wird es zu einer Stressreaktion kommen. Die klassische Reaktionen darauf sind Flucht, Kampf oder Starre. Im Falle von Flucht entziehen wir uns der Situation. Durch den Rückzug aus der Krise oder dem Problem, soll dieses gelöst werden. Das Problem wird grundsätzlich verleugnet. Oder es wird eine Lösung durch einen Kompromiss gesucht. In jedem Fall hat uns der Körper hier Energieersparnis geschenkt.

    Anders sieht es im Kampf aus. Dieser wird als Lösung des Problems gesehen und die Bedrohung soll so beseitigt werden. Er ist mit maximalem Kraftaufwand verbunden.

    Coping als eine Form der Vermeidungsstrategie

    Die Starre als dritter Teil von Flight, Fight und Freeze, kann chronobiologisch auch als tot stellen verstanden werden. Das Gedanke hierbei ist: Wenn ich mich nicht bewege, kann mich das Problem auch nicht finden bzw. vielleicht geht es dann irgendwie vorbei. Das Ereignis oder die Krise verschwinden so nicht, vielleicht treffen sie mich nur nicht so hart. Dies ist der Gedanke dabei.

    Coping mit Emotionsbezug

    Beim emotionsorientiertes Coping erleben wir erste Züge von Resilienz. Nicht der Stressor wird verändert, sondern das eigene Verhalten und der Umgang mit der Problematik. Dies kann beispielsweise über die Regulierung der Atmung geschehen oder mit Meditation beeinflusst werden. Doch auch Psychopharmaka sind hier durchaus mögliche Lösungen, wenn auch keine, die ich empfehlen möchte.
    Der Weg zu Resilienz, ist also eindeutig der dritte. Bewätltigung mit dem Bezug zur Emotion und die aktive Arbeit am eigenen Verhalten und den eigenen Möglichkeiten der Veränderung im Rahmen der eigenen Verantwortung.