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    Work-Hacking ist die Kunst sich die Arbeit zu erleichtern. Bei einem Life-Hack geht es um Tricks und Kniffe, den Alltag einfach zu gestalten. Ebenfalls dient auch der Work-Hack der Vereinfachung. Es ist die Strategie, das Leben rund um die Arbeit kreativ unkompliziert zu machen.

    Was ist Work-Hacking?

    Kennen Sie das, wenn auf ihrem Schreibtisch mal wieder Chaos herrscht, Sie die Kabel aber einfach nicht sortiert bekommen? Versuchen Sie es mit Lego-Figuren. Deren Hände sind wie gemacht für Kabel.

    Work-Hacking bedeutet um die Ecke denken und kreativ mit Problemen umgehen. Das heißt Sie können Gegenstände zweckentfremden, um sich Ihren Alltag zu erleichtern. Es geht dabei um eine effiziente und praktische Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsgewohnheiten.

    Wie beim Life-Hacking dienen Ihnen dazu Alltagsgegenstände oder Strategien, die das Arbeitsleben vereinfachen. Dazu können auch Tricks gehören, die Ihre Gesundheit fördern. Ein Beispiel: Sie vergessen bei der Arbeit genug zu trinken und kommen regelmäßig mit Kopfschmerzen nach Hause. Der Trick – Malen Sie mit Permanentmarker Uhrzeiten als Zeile auf eine Zweiliter-Flasche und stellen Sie diese gut sichtbar an Ihren Arbeitsplatz. Damit schaffen Sie sich einen praktischen Erinnerungs-Helfer.

    Wozu ist Work-Hacking gut?

    Der offensichtlichste Grund, wozu Work-Hacking gut ist, ist sicherlich der Nutzen. Schließlich arbeitet es sich besser und zufriedener an einem strukturierten Arbeitsplatz. Wir verbringen viel Zeit auf der Arbeit, daher ist es nützlich, ihn für sich selbst zu vereinfachen.

    Resilienz durch Work-Hacking fördern

    Ein anderer Grund für Work-Hacking ist das Stärken der eigenen Resilienz. Das Leben einfacher zu machen, bedeutet Stress zu vermeiden. Besonders am Arbeitsplatz ist Stress meist Dauergast. Allerdings muss das nicht sein, wenn man weiß, wie man sich Dinge erleichtert. So können kleine Kniffe in den richtigen Situationen Stress herunterregulieren.

    Noch ein Beispiel: Sie sind kurz vor einem wichtigen Meeting und entdecken erst jetzt lauter Fussel auf Ihrem Jackett, haben aber keine passende Bürste zur Hand? Probieren Sie Klebeband! Damit bekommen Sie schnell und einfach Fussel oder Tierhaare von der Kleidung.

    Resilienz ist unsere innere Widerstandskraft gegen Stress. Wenn wir nun kreative Lösungen für unsere kleinen und großen Probleme rund um den Arbeitsplatz finden, stärken wir die Kompetenz uns auch anderen Problemen zu stellen.  

    Work-Hacking in das Arbeitsleben integrieren  

    Flexibilität und kreatives Denken lassen sich trainieren. Sie stärken durch Work-Hacking Ihre Lösungsorientierung, eine wichtige Säule der Resilienz. Somit verbessern Sie nicht nur Ihren Arbeitsplatz, sondern auch Ihre Denkweise.

    Fangen Sie fürs Work-Hacking mit den grundlegenden Fragen an. Was stört mich am Arbeitsplatz und möchte ich verbessern? Welche (ungewöhnliche) Möglichkeiten habe ich?

    Vielleicht kommen Sie dann auf die Idee Kräuter, statt normalen Topfpflanzen aufzustellen, um nicht nur Grün, sondern auch guten Duft, um sich zu haben. Nutzen Sie Ihre Ressourcen auch da, wo kein anderer sie zunächst vermutet. Mit anderen Worten trainieren Sie Ihre Kreativität und Resilienz mit Work-Hacking. Für einen effizienten Arbeitsplatz und ein glücklicheres Ich.