Wenn Sie Aufgaben voller Resilienz erledigen wollen, dann gelingt das nacheinander besser als alles zugleich. Das Zauberwort heißt „Singletasking“ und trägt der Tatsache Rechnung, dass unser Gehirn seriell und nicht parallel arbeitet. Sprich – eins nach dem anderen macht Sie nicht nur schneller, sondern ist auch weniger anstrengend.

Unterbrechungen reißen uns aus dem Arbeitsfluss heraus. Sie brauchen dann viel länger, wieder den Faden aufzunehmen, anstelle einfach konsequent eine Aufgabe zu beenden. Das heißt es strengt Sie automatisch auch mehr an, mehrere Aufgaben gleichzeitig als permanente Unterbrechung zu erledigen. Multitasking ist die Illusion, viele Dinge gleichzeitig zu machen. Im Grunde unterbrechen wir uns allerdings nur ständig. Multitasking fühlt sich effektiver an, als es in Wirklichkeit ist.

Weniger Unterbrechungen für mehr Resilienz

Trainieren Sie für ein gehirngerechteres Arbeiten sich eher auf eine Sache zu konzentrieren, statt auf viele vermeintlich gleichzeitig. Ein erster Tipp könnte daher sein, dass Sie immer nur das Programm geöffnet haben, welches Sie gerade brauchen. Besonders die „Plings“ oder andere Hinweise von Ihrem E-Mail-Programm, lösen immer wieder Stress aus und lassen garantiert keinen guten Arbeitszustand entstehen. Das Gleiche gilt übrigens auch für Smartphones. Stellen Sie die Benachrichtigungen auf stumm, und checken Sie Ihre social media Profile in Pausen. Probieren Sie es mal einen Tag, eine Woche oder vielleicht sogar einen Monat aus – Sie werden überrascht sein, wie viel effektiver Sie werden.

Sie stärken mit Singetasking Ihre Resilienz, da Sie den Stress der Unterbrechungen umgehen. Außerdem vermeiden Sie so das Gefühl von Überforderung. Wer meint, er müsse alles gleichzeitig erledigen, weil Multitasking in der Arbeitswelt leider immer noch eine beinahe erwartete Fähigkeit ist, der halst sich gerne mal zu viel auf. Mit Singletasking behalten Sie einen besseren Überblick über die Aufgaben und können diese ohne Hektik und Stress bearbeiten. Aus „mal eben kurz zwischendurch“ wird dann „wenn ich Zeit habe“.

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