Selbstwahrnehmung ist ein großer Bestandteil für den Aufbau von Resilienz.

    Sie ist eine der drei grundlegenden Praktiken, und stellt somit die Basis für eine resiliente Haltung dar. Selbstwahrnehmung bedeutet hier die Fähigkeit, die Signale des Körpers zu spüren und diese richtig einzuordnen. Das ist eine Kernkompetenz, um Stress aktiv wahrzunehmen und dadurch flexibel darauf reagieren zu können.

    Dabei ist die Selbstwahrnehmung nicht nur Grundlage für das Resilienz-Training, sondern generell wichtig für ein gesundes Körpergefühl.

    Wie fördere ich Selbstwahrnehmung?

    Die Voraussetzung für eine gute Selbstwahrnehmung ist es, die eigenen Sinne zu schärfen. Dabei geht es um ein Zusammenspiel von Sinnen, die nach außen gerichtet sind (Auditiv, Visuell, und Olfaktorisch), und jene die sich nach innen richten, bspw. Schmerz- Muskelsinne und Emotionen.

    Bei der Selbstwahrnehmung handelt es sich um die Kompetenz, den auf den eigenen Körper zu hören und ihn zu verstehen. Das heißt, es geht auch darum seinen Körper erst mal richtig kennen zu lernen. Denn unser Körper sendet in bestimmten Situationen Signale, auf die wir reagieren sollten. Besonders bei Stress ist es wichtig, auf seinen Körper zu hören, um so zum Beispiel Erschöpfung nicht zu ignorieren.

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    Wie nehmen wir uns eigentlich selbst wahr. Ungefiltert oder doch mit einem Filter. Das ist gar nicht so leicht, denn Selbstwahrnehmung ist eine Kunst für sich.

    Damit Sie Signale, nachdem Sie sie wahrgenommen haben, auch richtig einordnen können, hilft es sich zum Trainieren von Resilienz zu fragen:

    1. Wie und wo in meinem Körper spüre ich Stress?
    2. Wie genau fühlt es sich an?
    3. Auf einer Stressskala von 0-10, wo stehe ich gerade?

    Selbstwahrnehmung aus Sicht der NLP

    Aus NLP-Sicht ist ein gutes Körpergefühl besonders wichtig. Hier wird viel mit Fokussierung und sogenannten Wahrnemungsfiltern gearbeitet. Das heißt es wird ein Bewusstsein aufgebaut dafür, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen.

    Außerdem geht es in Bezug auf Stress oft um somatische Marker emotionaler Reaktionen, vereinfacht gesagt: das „Bauchgefühl“. Hieran zeigt sich das Zusammenspiel von Außen- und Innenwahrnehmung, das schließlich zu einer trainierten und gesunden Selbstwahrnehmung führt.

    Wer die Signale seines Körpers kennt, kann auf sie eingehen und angemessen reagieren. Dadurch können Situationen, in denen Stress ausgelöst wird, erkannt und entgegengewirkt werden, und wir können gezielter mit unseren Stressreaktionen umgehen. Sie ist eine grundlegende Praktik für mehr Resilienz.