Ressourcen – der Grundstein der Resilienz

    Was verstehen wir unter Ressourcen?
    Alles! Das klingt natürlich zunächst sehr ungenau, dabei erklärt dieses „Alles“ recht genau was Kraftquellen sind. Im Resilienz Training beschreiben wir alles, das dem Individuum in seiner Situation helfen kann als Ressourcen. Darunter fallen beispielsweise die bestehenden Beziehungen, die erworbenen Fähigkeiten oder die eigene Haltung.
    Einer der Mitbegründer des NLP, Robert B. Dilts, erklärt, dass sie das maßgebliche Mittel sind um von dem gegenwärtigen ändernswerten Zustand in einen künftigen erwünschten Zustand zu gelangen. Dilts bezeichnet dies als die NLP-Formel der Veränderung.

    Zwei Arten von Ressourcen

    Grundsätzlich lassen sie sich in zwei Arten einteilen: Den inneren und den äußeren Ressourcen.
    Zu den inneren zählen die persönlichen Eigenschaften, Kompetenzen und Stärken, Neigungen, positive Erlebnisse und auch die persönlichen Erinnerungen. Diese sind für jeden Menschen individuell und können mithilfe von Resilienz-Training herausgearbeitet und bewusst gemacht werden. Glaubenssätze und Strategien im Umgang mit Stress bspw. gehören ebenfalls zu dazu.

    Äußere Kraftspender können materielle Dinge wie Geld und Zeit, kulturelle Rahmenbedingungen oder auch ein Spaziergang im Wald sein. Allerdings zählen auch immaterielle Dinge wie die sozialen Kontakte und emotionale wie kognitive Unterstützung zu den äußeren zählen.

    Ressourcen-Resilienz width=

    Die Quellen unserer Kraft kennen wir also unsere Ressourcen. Zeit diese anzuzapfen und zu nutzen.

    An der Vielfältigkeit der Kraftquelle zeigt sich, dass jeder Mensch welche hat, die ihm helfen können seine eigene Resilienz zu stärken und etwas an unangenehmen Zuständen zu ändern.

    Wofür brauchen wir Ressourcen?

    Um es einfach auszudrücken: Ressourcen sind unsere Energiequellen. Sie geben uns die Kraft Situationen selbstwirksam zu verändern. Besonders bei der Stärkung der eigenen Widerstandskraft sind sie unerlässlich. Jede der sieben Säulen der Resilienz beruht auf einen guten Kontakt zu den eigenen Kraftquellen, oder fördert ebendiese.
    Ressourcen sind also nicht nur der Antriebsstoff für Veränderungen – Denn wer sich seiner Stärken und Fähigkeiten und Unterstützung bewusst ist, ist selbstsicherer und wird sich auch in Krisensituationen auf sich selbst verlassen können. Sie sind der Grundstein der Resilienz.

    Ressourcen richtig einsetzen!

    Es ist sehr hilfreich viele Kraftspender zu haben und diese sich auch bewusst zu machen. Doch der richtige Umgang mit dem Gesammelten spielt ebenfalls eine Rolle. Denn was bringt es schon, sich ständig weiter zu bilden und weiter zu qualifizieren, wenn wir am Ende nicht wissen, was wir nun mit all unseren Kompetenzen anfangen sollen?
    Das bedeutet also um Situationen und Zustände erfolgreich zu verändern, brauchen wir nicht nur Ressourcen – wir müssen uns diese bewusst machen (z.B. durch Training reaktivieren) und wir müssen ihren Nutzen kennen.

    Hier kommt die Selbstwirksamkeit zum Tragen. Seine Hilfsmittel richtig zu nutzen ist großer Teil des eigenen Vermögens und somit der eigenen Wirkungsmacht.
    Hilfreich sind die Überlegungen: Welche Kraftspender habe ich und welche lassen sich in dieser Situation hilfreich anwenden? Das Zusammenspiel von Bewusstsein und Nutzen ist hier die optimale Strategie, seine Stärken sinnvoll und damit zielführend einzusetzen.